Die ehrliche Preisspanne
SEO hat keinen Listenpreis, aber Marktüblichkeit: Einmalige technische Audits beginnen bei einigen hundert Euro, laufende Betreuung für lokale Unternehmen liegt typischerweise zwischen 300 und 1.500 Euro monatlich, bei umkämpften Märkten darüber. Nach oben ist die Skala offen — nach unten wird es gefährlich: Angebote um 99 Euro monatlich „inklusive Seite 1“ finanzieren sich fast immer über Masse ohne echte Arbeit, und Ranking-Garantien sind unseriös, weil niemand Googles Ergebnisse garantieren kann.
Was Sie kostenlos selbst tun können
Ein erstaunlich großer Teil der Wirkung steckt in Grundlagen, die kein Budget brauchen: Google-Unternehmensprofil vollständig pflegen, Seitentitel und Beschreibungen für jede Seite schreiben, Alt-Texte ergänzen, die Search Console einrichten und Bewertungen aktiv einsammeln. Wer diese Basis selbst legt, spart sich später genau die Agentur-Monate, in denen sonst zuerst aufgeräumt wird.
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Website jetzt kostenlos prüfenWann sich professionelle Hilfe lohnt
Drei ehrliche Kriterien: Erstens, wenn die Technik klemmt — Indexierung, Struktur, Ladezeit sind ohne Vorwissen mühsam. Zweitens, wenn Inhalte in Menge gebraucht werden (Standortseiten, Leistungsseiten) und intern niemand schreibt. Drittens, wenn der Markt hart ist und die Konkurrenz sichtbar investiert. Dann zählt bei der Auswahl vor allem eines: Der Anbieter muss erklären können, was er konkret tut — monatlich, nachvollziehbar, mit Ihren eigenen Daten belegt.
Die Fragen, die jedes Agentur-Angebot beantworten muss
Bevor Sie unterschreiben, verlangen Sie Antworten auf vier Fragen: Was genau wird monatlich getan — in Stunden und Maßnahmen? Woran wird Erfolg gemessen — und mit wessen Daten? Wem gehören Website, Inhalte und Konten bei Vertragsende? Und: Gibt es eine Mindestlaufzeit über sechs Monate hinaus — und wenn ja, warum? Seriöse Anbieter beantworten das schriftlich und ohne Ausflüchte. Wer stattdessen mit Geheimrezepten und Google-Partnerschaften wedelt, verkauft Nebel.
Das realistische Budget-Modell für den Einstieg
Für die meisten lokalen Unternehmen funktioniert ein dreistufiger Weg: Zuerst eine einmalige Bestandsaufnahme (im Selbst-Check ab wenigen Euro, als Agentur-Audit einige hundert), dann zwei bis drei Monate Grundlagenarbeit — selbst oder beauftragt —, und erst danach die Entscheidung über eine laufende Betreuung, auf Basis echter Daten aus der Search Console. So gibt niemand Monat für Monat Geld für Betreuung aus, deren Fundament noch gar nicht steht.
Der sinnvolle erste Schritt — vor jeder Ausgabe
Bevor Sie irgendein Angebot bewerten, brauchen Sie den Ist-Zustand: Was ist technisch in Ordnung, was fehlt, was davon können Sie selbst? Genau dafür ist der VisoSEO-Check gebaut — das Sofort-Ergebnis ist kostenlos, der vollständige Report mit Checkliste kostet einmalig 9 Euro und trennt sauber, welche Punkte Sie selbst erledigen können und welche in Profihände gehören. Damit verhandeln Sie mit jeder Agentur auf Augenhöhe.